Von Tanja Dirnberger · Marketing-PRAKTIKERIN

Diese Seite zeigt dir Schritt für Schritt, wie du aus deinem Marketingkonzept eine sinnvolle Website-Struktur entwickelst. Sie vertieft die Übersicht Website erstellen.
Was bedeutet Website-Planung?
Website-Planung bedeutet: vor der Gestaltung festzulegen, welche Aufgabe eine Website erfüllt und welche Informationen und Seiten dafür benötigt werden.
Es geht zunächst nicht um Farben, Schriftarten, Bilder, Animationen, Website-Builder oder technische Details – sondern um Ziel, Informationsbedarf, Seiten, Beziehungen zwischen Seiten und Prioritäten. Eine Website-Struktur ist damit zunächst ein Informationskonzept. Erst danach wird daraus eine gestaltete Website.
Warum du nicht mit dem Design beginnen solltest
Design ist wichtig. Aber Design kann erst sinnvoll unterstützen, wenn klar ist, was dargestellt werden soll.
Ein Beispiel: Du wählst zuerst ein Template mit großer Bildergalerie, drei Leistungsboxen, Testimonials und Blogbereich. Später stellst du fest: Du hast fünf unterschiedliche Leistungen, keine geeigneten Testimonials, keinen Blog geplant – dafür aber einen umfangreichen Wissensbereich. Dann bestimmt plötzlich das Template die Website-Strategie. Besser: erst Struktur, dann passende Gestaltung.
Nicht dein Template entscheidet, welche Informationen dein Unternehmen braucht.
Welche Aufgabe soll deine Website erfüllen?
Eine Website kann unterschiedliche Unternehmensaufgaben unterstützen:
- Informieren – Menschen verstehen ein Angebot oder Thema.
- Anfragen generieren – Interessierte nehmen Kontakt auf.
- Verkaufen – Produkte oder Leistungen können direkt gekauft werden.
- Vertrauen aufbauen – Menschen lernen Unternehmen und Kompetenz kennen.
- Wissen vermitteln – ein Wissensbereich beantwortet relevante Fragen.
- Service bieten – bestehende Kund:innen finden Support, Unterlagen, Ansprechpartner:innen und Informationen.
- Personal gewinnen – Bewerber:innen informieren sich über das Unternehmen.
Eine Website darf mehrere Aufgaben haben
Aber nicht jede Aufgabe muss gleich wichtig sein. Für eine Unternehmensberaterin kann die wichtigste Aufgabe sein, qualifizierte Anfragen zu erzeugen. Zusätzlich kann die Website Fachwissen zeigen, Newsletter-Anmeldungen gewinnen und kostenlose Inhalte anbieten. Die primäre Aufgabe bleibt trotzdem: passende Interessent:innen zur Kontaktaufnahme zu führen.
Marketingziel und Website-Ziel unterscheiden
Das Marketingziel beschreibt das größere Ergebnis – zum Beispiel: mehr qualifizierte Anfragen erhalten. Das Website-Ziel beschreibt, welche Aufgabe die Website dazu übernimmt – zum Beispiel: Interessent:innen sollen die passende Leistung finden, den Ablauf verstehen, Vertrauen aufbauen und Kontakt aufnehmen können.
Ein Marketingziel kann also mehrere Website-Aufgaben erzeugen. Für „mehr qualifizierte Beratungsanfragen“ braucht die Website möglicherweise klare Leistungsinformationen, eine verständliche Ansprache, Informationen zum Ablauf, Vertrauenselemente und eine Kontaktmöglichkeit – nicht einfach einen „Jetzt anfragen“-Button auf jeder Seite.
Wie du Marketingziele selbst festlegst, zeigt Marketingziele einfach erklärt.
Zielgruppenwissen für die Website nutzen
Wenn du bereits weißt, wen du erreichen möchtest, musst du deine Zielgruppe für die Website nicht noch einmal neu erfinden. Jetzt geht es darum, vorhandenes Zielgruppenwissen in Website-Anforderungen zu übersetzen.
Falls dir diese Grundlage noch fehlt: Zielgruppenanalyse einfach erklärt.
Übersetze Zielgruppenwissen in Fragen
Aus „Meine Zielgruppe sind kleine Unternehmen ohne eigene Marketingabteilung“ wird für die Website zum Beispiel: Was müssen diese Menschen verstehen? Welche Begriffe kennen sie möglicherweise nicht? Welche Unsicherheiten haben sie? Welche Informationen benötigen sie vor einer Anfrage? Was ist für ihre Entscheidung unwichtig? Welche Handlung ist realistisch?
Vorhandenes Wissen
- Zielgruppe
- Bedürfnisse
- Probleme
- Entscheidungssituation
Website-Fragen
- Was muss erklärt werden?
- Was muss gefunden werden?
- Was schafft Orientierung?
- Was braucht es vor einer Entscheidung?
Seiten & Inhalte
- Welche Seiten?
- Welche Inhalte?
- In welcher Reihenfolge?
Zielgruppenanalyse liefert die Grundlage. Website-Planung macht daraus Struktur.
Welche Fragen bringen Besucher:innen mit?
Menschen kommen selten auf eine Unternehmenswebsite, um die Organisationsstruktur kennenzulernen. Sie haben Aufgaben: „Bietet ihr das an, was ich suche?“ „Passt das für mein Unternehmen?“ „Was kostet es?“ „Wie funktioniert die Zusammenarbeit?“ „Wer steckt dahinter?“ „Habt ihr Erfahrung mit meinem Problem?“ „Wie kann ich Kontakt aufnehmen?“ „Kann ich das selbst lösen?“
Website-Planung fragt deshalb nicht nur: „Welche Informationen wollen wir zeigen?“ Sondern auch: „Welche Informationen müssen unsere Besucher:innen finden?“
Unternehmenssicht und Nutzersicht gegenüberstellen
Das Unternehmen denkt: „Wir haben vier Geschäftsbereiche.“ Die Nutzerin denkt: „Wer kann mein konkretes Problem lösen?“ Das Unternehmen möchte seine Geschichte erzählen. Der Nutzer fragt: „Kann ich diesem Anbieter vertrauen?“ Beides kann wichtig sein – die Website muss Unternehmensinformationen und Nutzerfragen zusammenbringen.
Unternehmen
Was möchten wir vermitteln?
Nutzer:in
Was möchte ich wissen oder tun?
Eine Website funktioniert dort, wo beide Perspektiven zusammenkommen.
Quelle: Google Search Central – Creating helpful, reliable, people-first content
Vom Informationsbedarf zur Website-Seite
Nicht jede Information benötigt eine eigene Seite. Mehrere eng zusammengehörige Informationen können gemeinsam auf einer Seite beantwortet werden. Eine eigene Seite wird sinnvoll, wenn ein Thema eine eigenständige Aufgabe erfüllt, genügend eigenen Informationsbedarf besitzt, gezielt aufgerufen werden soll, ein klar unterscheidbares Angebot beschreibt oder unabhängig verständlich sein soll.
Beispiel: Ein Unternehmen bietet Website-Erstellung, SEO-Beratung und Marketingstrategie an. Wenn jede Leistung unterschiedliche Fragen, Abläufe und Entscheidungskriterien besitzt, sind eigene Leistungsseiten sinnvoll. „Unsere Werte“ braucht dagegen nicht automatisch eine eigene Seite, wenn wenige Sätze gut auf „Über uns“ passen.
Eine neue Seite braucht eine eigene Aufgabe. Nicht nur einen neuen Titel.
Wann braucht ein Thema eine eigene Seite?
Eine einfache Entscheidungshilfe mit fünf Fragen:
- Hat das Thema eine eigenständige Nutzerfrage?
- Gibt es genügend relevante Informationen?
- Soll jemand gezielt zu diesem Thema gelangen können?
- Unterscheidet sich die Aufgabe deutlich von einer vorhandenen Seite?
- Würde die bestehende Seite sonst zu viele unterschiedliche Aufgaben gleichzeitig erfüllen?
Wenn mehrere Fragen klar mit Ja beantwortet werden, kann eine eigene Seite sinnvoll sein – eine Orientierung, keine Punktewertung.
Welche Seiten braucht eine Unternehmenswebsite?
Es gibt keine universelle Pflichtstruktur. Typische Seitentypen können sein:
- Startseite – Orientierung
- Leistungsseiten – Angebote verstehen
- Über uns / Über mich – Unternehmen und Personen kennenlernen
- Kontakt – Kontaktmöglichkeit
- Wissensbereich – Fragen und Themen vertiefen
- Referenzen / Cases – Erfahrung nachvollziehen
- FAQ – wiederkehrende zusätzliche Fragen
- Shop / Produktseiten – wenn Produkte verkauft werden
- Standorte – wenn mehrere relevante Standorte bestehen
- Support – wenn bestehende Kund:innen Informationen benötigen
Seitenstruktur folgt dem Geschäftsmodell
Eine Solo-Beraterin kann mit Start, Leistungen, Über mich, Wissen und Kontakt auskommen. Ein lokaler Handwerksbetrieb braucht vielleicht Start, Leistungen, Einsatzgebiet, Unternehmen und Kontakt. Ein Softwareunternehmen eher Start, Produkt, Lösungen, Integrationen, Ressourcen, Unternehmen und Kontakt/Demo. Keine dieser Strukturen ist allgemeingültig.
Angebote und Leistungen sinnvoll ordnen
Viele Unternehmen haben mehr Leistungen, als in eine klare Struktur passen. Deshalb zuerst gruppieren. Statt eines Menüs mit zwölf Einzelleistungen zum Beispiel: Leistungen → Website, SEO, Marketingberatung – und darunter die konkreten Angebote.
Wichtig: Nur gruppieren, wenn die Zusammenfassung für Nutzer:innen sinnvoll ist. Keine künstlichen Kategorien erzeugen.
Vertiefung in Vorbereitung: „Leistungsseiten erstellen: Angebote verständlich präsentieren“
Was ist eine Website-Sitemap?
Hier geht es um eine Seitenlandkarte für die Planung – nicht um die technische XML-Sitemap für Suchmaschinen. Sie zeigt, welche Seiten existieren, wie sie gruppiert sind und welcher Ebene jede Seite angehört.
Ebene 1 → Ebene 2
Leistungen
- Website-Erstellung
- SEO-Beratung
- Marketingberatung
Über uns
Wissen
- Marketing
- SEO
- GEO
Kontakt
Die Sitemap zeigt Beziehungen zwischen Seiten, bevor die Website gebaut wird.
Wie entsteht eine klare Seitenhierarchie?
Eine Hierarchie beantwortet: Welche Seiten sind übergeordnet, welche gehören darunter? „Leistungen“ ist übergeordnet, „SEO-Beratung“ ist eine konkrete Leistung darunter. „Wissen“ ist übergeordnet, „SEO einfach erklärt“ ein Themenbereich darunter.
Eine klare Hierarchie hilft Nutzer:innen, der Redaktion und später auch Suchsystemen, Zusammenhänge zu verstehen. Google empfiehlt eine logische Organisation einer Website, damit Menschen und Suchmaschinen erkennen können, wie Seiten zum Rest der Website gehören.
Quelle: Google Search Central – SEO Starter Guide
Nicht alles muss drei Ebenen tief sein
Eine kleine Website kann sehr flach aufgebaut sein: Start, Leistungen, Über mich, Kontakt. Keine künstlichen Unterebenen erzeugen. Umgekehrt sollte eine große Website nicht alles auf eine einzige Ebene quetschen. Gut gegliederte Inhalte unterstützen Orientierung und das Auffinden von Informationen.
Quelle: W3C Web Accessibility Initiative – Page Structure Tutorial
Wie du diese Struktur für Besucher:innen sichtbar und bedienbar machst, zeigt Website-Struktur & Navigation.
Website klein starten oder gleich vollständig bauen?
Nicht jede geplante Seite muss am ersten Tag veröffentlicht sein. Eine Website kann sinnvoll mit einem stabilen Kern starten:
- Phase 1: Startseite, wichtigste Leistungen, Unternehmen / Person, Kontakt
- Phase 2: zusätzliche Leistungsseiten, Wissensbereich, Referenzen, Lead-Magnet
- Phase 3: weitere Themenbereiche, digitale Produkte, neue Zielgruppenbereiche
Der passende Umfang hängt vom Geschäftsmodell ab – es gibt keine feste Startgröße.
Must-have-Seiten und spätere Erweiterungen
Muss zum Start vorhanden sein
Ohne diese Inhalte verstehen Besucher:innen das Unternehmen nicht, finden zentrale Angebote nicht oder können nicht sinnvoll handeln.
Sollte bald folgen
Inhalte, die Vertrauen vertiefen, häufige Fragen beantworten, Sichtbarkeit ausbauen und Entscheidungen unterstützen.
Kann später kommen
Sinnvoll, aber für den Start nicht notwendig.
Jede Seite vor dem Schreiben kurz planen
Bevor Texte geschrieben werden, hilft für jede geplante Seite ein Mini-Briefing: Seitenname, Aufgabe der Seite, Hauptfrage, wichtige Informationen, Verbindung zu anderen Seiten (woher kommt jemand, wohin geht es weiter) und der nächste sinnvolle Schritt. Noch kein fertiger Text – nur der Plan.
- Seite
- Aufgabe
- Hauptfrage
- Wichtige Informationen
- Weiterführung
- Nächster Schritt
Beispiel für ein Seitenbriefing
- Seite: SEO-Beratung
- Aufgabe: Interessent:innen erklären, welche SEO-Unterstützung angeboten wird.
- Hauptfrage: „Kann mir diese Beratung bei meiner Suchsichtbarkeit helfen?“
- Wichtige Informationen: welche Unterstützung, für wen, welche Ausgangssituationen passen, wie die Zusammenarbeit grundsätzlich abläuft
- Weiterführung: SEO-Wissensbereich, Unternehmen / Person, Kontakt
- Nächster Schritt: Beratung anfragen
Vertiefung in Vorbereitung: „Gute Website-Texte schreiben: klar, verständlich und überzeugend“
Handlungswege auf der Website mitdenken
Website-Planung besteht nicht nur aus Seiten, sondern auch daraus, wie Menschen zwischen diesen Seiten weitergehen. Zum Beispiel: Blogbeitrag → passende Wissensseite → Leistungsseite → Kontakt. Oder: Startseite → Leistung → Informationen → Anfrage. Oder: Wissensbeitrag → Marketing-Kompass → Newsletter.
Nicht jede Nutzerreise verläuft geradlinig. Deshalb mehrere sinnvolle Wege ermöglichen.
Jede Seite braucht nicht denselben nächsten Schritt
Wissensbeitrag: Marketing-Kompass holen. Leistungsseite: Zusammenarbeit anfragen. Kontaktseite: Nachricht senden. Der nächste Schritt soll zur Aufgabe der jeweiligen Seite passen.
SEO bereits bei der Website-Planung berücksichtigen
SEO sollte nicht erst beginnen, wenn die Website fertig ist. Die Planung beeinflusst bereits, welche Themen eigene Seiten erhalten, wie Themen gruppiert werden, wie Seiten zusammenhängen, welche Suchintention eine Seite bedienen kann und wie spätere interne Verlinkung funktioniert.
Deshalb lohnt es sich, schon während der Planung Keyword-Recherche und Suchintention einzubeziehen. Den Gesamtüberblick gibt SEO einfach erklärt.
Und was ist mit KI-Suche?
Eine logisch aufgebaute Website mit klaren Seitenaufgaben, eindeutigen Informationen und nachvollziehbaren Beziehungen schafft auch eine gute Grundlage für moderne Such- und Informationssysteme. Mehr dazu in GEO einfach erklärt.
Website-Planung in 8 Schritten
- 1Website-Aufgabe
- 2Marketinggrundlagen übernehmen
- 3Nutzerfragen
- 4Informationen gruppieren
- 5Seiten bestimmen
- 6Sitemap erstellen
- 7Priorisieren
- 8Seiten briefen
Nach Schritt 8 weißt du, was du bauen musst – bevor du es baust.
Schritt 1 – Website-Aufgabe festlegen
Was soll die Website für das Unternehmen leisten?
Schritt 2 – vorhandene Marketinggrundlagen übernehmen
Erkenntnisse aus Zielgruppenanalyse, Marketingzielen, Positionierung und Angebot verwenden – nicht erneut analysieren.
Schritt 3 – Nutzerfragen sammeln
Welche Informationen brauchen Menschen vor, während und nach einer Entscheidung?
Schritt 4 – Informationen gruppieren
Welche Themen gehören zusammen? Welche sind eigenständig?
Schritt 5 – benötigte Seiten bestimmen
Nur Seiten mit sinnvoller eigener Aufgabe anlegen.
Schritt 6 – Sitemap und Hierarchie erstellen
Übergeordnete Bereiche und Unterseiten ordnen.
Schritt 7 – Seiten priorisieren
Was braucht die erste Version? Was kann später ergänzt werden?
Schritt 8 – Mini-Briefing für jede Seite erstellen
Aufgabe, Hauptfrage, Informationen und nächster Schritt festlegen. Danach starten Texte, Design und technische Umsetzung.
Einfaches Beispiel einer Website-Planung
Ausgangslage: ein kleines Beratungsunternehmen mit drei Angeboten – Strategieberatung, Workshops und laufende Begleitung. Website-Aufgabe: qualifizierte Anfragen. Wichtige Nutzerfragen: Was bietet das Unternehmen? Welche Unterstützung passt zu mir? Wie läuft die Zusammenarbeit? Wer berät mich? Wie nehme ich Kontakt auf?
Startseite ├── Leistungen │ ├── Strategieberatung │ ├── Workshops │ └── laufende Begleitung ├── Über uns ├── Wissen └── Kontakt
Diese Struktur ist ein Beispiel – keine Vorlage für jedes Unternehmen.
- „Was bietet ihr?“Leistungen
- „Welche Lösung passt?“konkrete Leistungsseiten
- „Wer steckt dahinter?“Über uns
- „Kann ich mehr lernen?“Wissen
- „Wie erreiche ich euch?“Kontakt
Häufige Fehler bei der Website-Planung
- Mit dem Template beginnen: Das Layout bestimmt plötzlich die Inhalte.
- Die bestehende Zielgruppenanalyse ignorieren: Vorhandenes Marketingwissen wird beim Website-Bau nicht genutzt.
- Die Zielgruppe noch einmal von vorne analysieren: unnötige Doppelarbeit statt vorhandene Erkenntnisse anzuwenden.
- Unternehmensstruktur 1:1 übernehmen: Interne Organisation und Nutzerlogik sind nicht automatisch identisch.
- Jede Leistung auf eine Sammelseite packen: Sehr unterschiedliche Angebote werden unverständlich.
- Für jedes Detail eine eigene Seite bauen: Es entstehen dünne oder doppelte Seiten.
- Startseite als Ablage für alles verwenden: Sie soll Orientierung bieten, nicht alles enthalten.
- SEO erst nach dem Launch berücksichtigen: Themen- und Seitenstruktur beeinflussen spätere SEO-Arbeit.
- Zu groß starten: Viele halbfertige Seiten schaffen keinen Mehrwert.
- Keine Erweiterung einplanen: Die Struktur sollte neue Leistungen, Inhalte und Themen später aufnehmen können.
- Überall derselbe nächste Schritt: Er sollte zur Aufgabe der Seite passen.
Ein einfacher Website-Planungscheck
Vor Beginn von Design und Umsetzung prüfen:
- Kann ich die Hauptaufgabe meiner Website in einem Satz erklären?
- Sind Zielgruppe und Marketingziele bereits geklärt?
- Weiß ich, welche Fragen Besucher:innen beantwortet haben möchten?
- Habe ich meine Angebote sinnvoll gruppiert?
- Hat jede geplante Seite eine erkennbare Aufgabe?
- Gibt es Seiten mit nahezu gleichem Inhalt?
- Fehlt eine wichtige Informationsseite?
- Ist klar, welche Seiten über- und untergeordnet sind?
- Gibt es eine einfache Sitemap?
- Weiß ich, welche Seiten zuerst veröffentlicht werden müssen?
- Hat jede Kernseite ein Mini-Briefing?
- Ist die Struktur später erweiterbar?
Wenn mehrere Punkte unklar sind: Planung noch nicht abschließen. Bewusst ohne Punktebewertung.
Häufige Fragen
Ziel vor Design. Fragen vor Seiten. Struktur vor Umsetzung.
Eine gute Website wird leichter zu bauen, wenn vorher klar ist, was sie leisten soll. Du musst dafür nicht jede zukünftige Seite bis ins letzte Detail ausarbeiten. Aber du solltest wissen: Welche Aufgabe hat die Website? Welche Informationen brauchen deine Besucher:innen? Welche Seiten werden dafür benötigt? Wie gehören sie zusammen? Und welche sind für den Start wirklich wichtig?
Die Zielgruppenanalyse liefert dafür bereits eine wichtige Grundlage. Website-Planung beginnt dort, wo du dieses Wissen praktisch anwendest. Erst wenn die Struktur steht, lohnt es sich, tiefer in Navigation, Website-Texte, Startseite, Leistungsseiten und Design einzusteigen.
- In Vorbereitung
Startseite erstellen
- In Vorbereitung
Leistungsseiten erstellen
- In Vorbereitung
Website selbst erstellen oder erstellen lassen?
- In Vorbereitung
Website optimieren
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